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Warum ich Facebook verlassen habe

Facebook verlassen

Warum ich Facebook verlassen habe.

Es geht noch nicht einmal darum, das Facebook ein Wirtschaftsunternehmen ist, dass darauf abzielt, alle meine Daten zu verwerten. Das weiß ich ja schon lange und das wäre eigentlich auch schon Grund genug Facebook zu verlassen.

Der Hauptgrund ist ein anderer. Facebook stiehlt mir meine Zeit. Facebook macht süchtig und gaukelt mir einen Nutzen vor, den ich überschätzt habe. Jeder, der sehr aktiv auf Facebook unterwegs ist, wird mir zustimmen, dass Facebook ein konzentriertes Arbeiten nicht zulässt. Entweder ich arbeite an einem Ort, an dem ich nicht mit dem Internet in Verbindung treten kann, oder ich habe so eine große Selbstdisziplin, dass ich es nicht einschalte. Aber die Willenskraft ist wie ein Muskel, der irgendwann müde wird und dann schaue ich halt nur mal kurz hinein, ins Facebook. Aus dem kurz mal reinschauen wird dann oft eine Stunde oder mehr. Das gilt zwar generell für das Internet, aber Facebook ist bei mir der größte Zeitdieb.

Jetzt kann man einwenden, dass ein Arbeitsplatz ohne Internetzugang eine Lösung ist, und das habe ich auch gemacht. Ich habe mir einen alten Rechner gekauft, der ohne Internetzugang in meiner Werkstatt steht. Daran schreibe ich gerade diesen Text und ich benutze ihn auch für das Zeichnen, wenn ich Motive vom Monitor abzeichne. Einen alten Monitor hatte ich noch und den Rechner habe ich mir für 27,00 Euro plus 10,00 Euro Porto bei Ebay gebraucht gekauft. Es war also keine große Investition.

Wenn ich aber das Netz brauche, wird Facebook immer wieder zur Falle. Wer bei Facebook aktiv ist will sich auch an Diskussionen beteiligen und sich einmischen. Aber genau da liegt der Hund begraben. Auf einen eigenen Kommentar folgen mitunter 100 weitere, und wenn du das Thema mit ausdiskutieren willst, sind schnell mal ein, zwei Stunden vergangen.

Die vielen Freunde

Schwierig war auch, dass ich schon über 200 Freunde auf Facebook hatte. Viele von denen kannte ich nicht persönlich und die meisten haben es wahrscheinlich nicht einmal gemerkt, das ich verschwunden bin. Dann sind da noch Freunde und Bekannte von Früher, die ich auf Facebook wiedergefunden habe. Es gab mit ihnen Anfangs einen regen Austausch, aber nach kurzer Zeit ist dieser auch wieder eingeschlafen. Die echten Freunde bleiben mir auch ohne Facebook erhalten

Ich bin davon überzeugt, dass ich ohne Facebook besser zurecht komme. Es ist zwar auch etwas Wehmut im Spiel, weil ich mit vielen interessanten und netten Leuten verbunden war, aber damit muss ich halt leben.

Ich habe nicht nur Facebook verlassen

Auch aus anderen Netzwerken habe ich mich abgemeldet und es bleibt im Moment nur noch Twitter, Instagram und Pinterest. Ob die auch noch dran glauben müssen, weiß ich im Moment noch nicht. Die kosten mir aber nicht viel Zeit und deshalb habe ich es erst einmal dabei belassen.

Fazit nach zwei Wochen

Es ist halb so wild, denn ich vermisse es nicht. Ich habe mehr Zeit und bin trotzdem auf dem Laufenden.

Facebook verlassen, hat auch etwas mit Konsumverzicht zu tun.

Tiere essen

Sollen wir wirklich weiter Tiere essen?

Wir Deutschen sind sehr tierlieb. Ich sehe täglich, wie liebevoll wir mit unseren Hunden und Katzen umgehen, einfach rührend. Aber wie kann es sein, dass wir Jährlich 800 Millionen Tiere schlachten, die davor auch noch ein erbärmliches Leben führen mussten. Fast unbemerkt, versteckt in großen Tierfabriken, an abgelegenen Orten fristen sie unter unfassbar schlimmen Bedingungen ihr Leben. Sie haben keine Stimme und nicht die geringste Chance, sich aus dieser Lage zu befreien. Das Schlimme ist, dass es kaum jemanden interessiert. Das will keiner wissen und schon gar nicht sehen. Deshalb blenden wir Deutschen mit aller Gründlichkeit diese Tatsache einfach aus und machen einfach so weiter.

Gregor Iwanoff hat einen kurzen aufrüttelnden Film dazu gedreht, den ich hier gerne zeigen möchte.

Siehe auch:   Acht Gründe warum der Mensch von Natur aus Vegetarier ist

 

Können Tiere denken?

können tiere denken

Fotograf: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Können Tiere denken, oder sind es seelenlose Automaten, wie es Rene Descartes behauptet hat?

Tiere können durchaus denken und es gibt genug Beweise dafür.

Kreativität und andere Formen von Intelligenz sind nicht aus dem Nichts entstanden und sind auch bei den Tieren zu finden. Die Intelligenz bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, ist in der Tierwelt nicht einzigartig. Auch verschiedene Vogelarten, wie zum Beispiel die Krähen, benutzen Werkzeuge. Eine Krähenart formt Haken und Sonden aus Stöckchen und Blattstielen um so nach versteckte Maden zu stochern. Versuche haben gezeigt, dass sie sogar Haken aus Draht biegen, um an Futter zu gelangen, das in einem Glasröhrchen platziert war. /weiterlesen

Das Bienensterben und was jeder dagegen tun kann

Fotograf: Joujou / pixelio.de

Das große Bienensterben

Ein Drittel der angebauten Pflanzen werden von Bienen bestäubt. Wenn das Bienensterben weitergeht wie bisher, hätte das fatale Folgen für uns.

Gehen uns die Bienen nur ein Stück voraus, werden wir ihnen folgen, wenn sie aussterben?

2002/2003 waren die Winterverluste in Deutschland ungewöhnlich hoch.

Im Jahr 2006 verbreitete sich die Nachricht, das in den USA Millionen Bienen aus ihren Stöcken verschwunden sind.

2008 gab es einen drastischen Fall im Rheintal in Baden-Württemberg. Dort waren 11500 Bienenvölker betroffen

Doch schon seit den neunziger Jahren melden die Imker aus aller Welt Verluste. /weiterlesen