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Das Bienensterben und was jeder dagegen tun kann

Fotograf: Joujou / pixelio.de

Das große Bienensterben

Ein Drittel der angebauten Pflanzen werden von Bienen bestäubt. Wenn das Bienensterben weitergeht wie bisher, hätte das fatale Folgen für uns.

Gehen uns die Bienen nur ein Stück voraus, werden wir ihnen folgen, wenn sie aussterben?

2002/2003 waren die Winterverluste in Deutschland ungewöhnlich hoch.

Im Jahr 2006 verbreitete sich die Nachricht, das in den USA Millionen Bienen aus ihren Stöcken verschwunden sind.

2008 gab es einen drastischen Fall im Rheintal in Baden-Württemberg. Dort waren 11500 Bienenvölker betroffen

Doch schon seit den neunziger Jahren melden die Imker aus aller Welt Verluste.

Die Hauptursachen für das Bienensterben

Milben

Die Varroamilbe hat eine Größe von 1-2mm und befällt die Bienenstöcke, saugt den Arbeiterinnen das Blut ab und legt ihre Brut in der Eiern den Bienen. Außerdem überträgt sie Viren. Sie ist in den 1960er Jahren aus Osteuropa eingeschleppt worden. Man findet sie inzwischen auf der ganzen Welt. Laut Studie der Arbeitergemeinschaft der deutschen Institute für Bienenforschung, ist sie für die starken Winterverluste verantwortlich.

Pestizide

Die Pestizide sind die größte Gefahr für die Bienen.

Ob in der konventionellen Landwirtschaft, im Ost und Gemüseanbau, oder in den eigenem Garten, überall werden Insektizide eingesetzt. Die verteilen sich in allen Teilen der Pflanze. Die Biene ist auch ein Insekt, deshalb stirbt sie auch an den Giften. Besonders schlimm sind die Insektiziede aus der Gruppe der Neonicotinoide, die schaden den Bienen schon in kleinsten Mengen. Auch Schmetterlinge und Motten sind betroffen, die ebenfalls Pflanzen bestäuben.

Weitere Ursachen

Es gibt noch viele andere Ursachen wie z.B. der Klimawandel, monotone Agrarlandschaften und Überzüchtung der Bienen. Ich möchte nicht auf alle eingehen, wichtiger ist, das wir selbst was machen können.

Was können wir tun?

Jeder der einen Garten oder Balkon hat, kann Blüh- und Wildpflanzen aus der Region anpflanzen. Das sind wichtige Nahrungsquellen für die Bienen. Hier eine kleine Auswahl an Pflanzen, die den Bienen Nektar und Pollen geben:

  • Löwenzahn
  • Kornblumen
  • Sonnenblumen
  • Klee
  • Lupinen
  • Sommerflieder
  • Alle Obstbäume
  • Beerensträucher

Eine ausführliche Liste findest du hier.

Auf sämtliche Chemie im Garten verzichten.

 

Ein Wildbienenhotel aufstellen

Auf was du achten muss, wenn du selbst eins bauen willst, findest du beim Naturschutzbund NABU auf dieser Seite.

Eine tolle Anleitung gibt es auch in diesem tollen Video.

Bio-Lebensmittel kaufen

Zum Beispiel in Hofläden, die mit Bioprodukte verkaufen. Bei uns gibt es so ein

Laden direkt um die Ecke. So etwas gibt es bestimmt auch in deiner Nähe.

Fazit

Jeder kann etwas tun und dazu passt mal wieder mein Lieblingszitat:

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. Stefan Zweig.

 

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