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Dorfladen und Hofladen

Dorfladen und Hofladen

Dorfladen und Hofladen

Die Tante Emma-Läden sind zurück

Wir wollen so viel wie möglich auf Konsum verzichten, aber einen gewissen Anteil müssen wir doch noch einkaufen. Und für alle, die keinen Garten haben, gilt das um so mehr.
Jetzt stellt sich nur die Frage, wo sollen wir einkaufen? Im Discounter, in Bioladen, oder im Dorf- und Hofladen?
Wir haben uns eindeutig für die Dorf- und Hofläden entschlossen, wobei wir die Bioläden auch sehr gut finden.
Eine Zeit lang hatten wir auch eine Abo-Kiste, mit der wir auch gute Erfahrungen gemacht haben. Nur im Sommer haben wir selbst so viel aus unserem Garten geerntet, dass wir die benötigte wöchentliche Bestellmenge nicht zusammen bekamen. Also haben wir sie wieder abbestellt.
Biowaren im Discounter gibt es auch immer mehr, sind aber überwiegend auch nur Massenwaren von Großkonzernen.

Was ist eigentlich ein Dorfladen?

In vielen Dörfern hat so ein Laden schon eröffnet. Es sind meist Genossenschaften, die diese Läden in Eigenregie betreiben. Der Kunde ist oft Mitglied der Genossenschaft und hat somit eine besondere Bindung zu dem Laden.
Die Dorfläden sind nicht gewinnorientiert, sie wollen das Dorf mit regionalen Waren versorgen. Außerdem fördern sie so die regionalen Lebensmittelproduktion.
Es geht auch darum, Menschen in ländlichen Regionen wieder die Möglichkeit zur wohnortnahen Versorgung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Verbrauchs zu versorgen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass sich die Dorfbewohner dort treffen und austauschen. Das fördert wiederum die Dorfgemeinschaft.
Ca. ein Kilometer von unserem Zuhause hat so ein Dorfladen 2010 eröffnet. Wir kaufen oft dort ein und sind begeistert. Man wird dort immer sehr freundlich bedient und wir bekommen frische regionale Produkte. Sehr positiv finden wir, dass die Lieferanten auf Ihrer Webseite alle aufgeführt sind, so wissen wir, wo genau die Ware herkommt.
Wer mal reinklicken möchte um sich ein Bild zu machen, hier der Link zur Seite: Dorfmarkt Simonshofen.

Was ist eigentlich ein Hofladen?

Das sind Direktvermarkter, die ihre Waren direkt vom Bauernhof verkaufen. Frischer geht es eigentlich nicht. Der Vorteil ist da ganz klar, der Zwischenhandel wird komplett ausgeschaltet. Die Waren werden nicht mit dem LKW durch ganz Deutschland gekarrt.
Das hat enorme positive Auswirkungen auf die Umwelt und wirkt auch der Massentierhaltung entgegen. Wie sähe unsere Landschaft aus, wenn auch noch die letzten kleinen Bauernhöfe verschwinden würden und es nur noch Großkonzerne gäbe?
Wir wollen uns in diesem Jahr ein paar Hofläden näher ansehen und werden hier darüber berichten.
Von Eiern und Milch kennt man das vielleicht schon, jetzt gibt es aber auch Gemüse Obst, Kartoffeln und Brot.
Beim Landratsamt gibt es eine Broschüre, in der alle Direktvermarkter im Nürnberger Land aufgeführt sind. Hier ist der Link zum Herunterladen.
Diese Verzeichnisse gibt es bestimmt auch in deiner Region. Einfach mal beim Landratsamt nachfragen oder im Internet recherchieren.

Warum sind die Läden so wichtig?

Das ist ein Trend, der sehr wichtig für unsere Gesellschaft ist. Es haben schon längst die Großkonzerne die Versorgung der Bevölkerung übernommen. Nestle, Monsanto und Co sind auf dem Vormarsch und das können wir nur durch unser Einkaufsverhalten verhindern. Jeder ist also mitverantwortlich und jeder Einkauf zählt.
Das Umdenken kommt zur rechten Zeit. Wer von euch nicht auf dem Land lebt, dem bleibt ja noch die Alternative Wochenmarkt, wo Direktvermarkter wie Bauern, Bäcker und Metzger aus der Region ihre Waren anbieten.
Es gibt noch andere Alternativen
Die fahrenden Gemüsehändler.
Die Abo-Kisten, die du dir zusammenstellen kannst und die jede Woche geliefert wird.
Die Kirschen und Pflaumen-Verkäufer am Straßenrand.
Der Bauer ohne Hofladen, der aber trotzdem seine Kartoffeln vom Hof verkauft. Einfach mal auf die Hinweisschilder achten, wenn du auf dem Land unterwegs bist.
Die Bauernmärkte, die gibt es bei uns zweimal die Woche.

Fazit

Es gibt jede Menge Alternativen um die Großkonzerne zu meiden und die regionalen Produkte zu unterstützen.
Sein wir doch mal ehrlich, die Kartoffeln und Tomaten von dem kleinen Bauern schmecken doch viel besser und sind obendrein auch viel gesünder.

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