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Konsumverzicht Teil 2 – Lebensmittel

ungesunde Lebensmittel

Konsumverzicht Teil 2 – Lebensmittel

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Ungesunde Lebensmittel

Auf ungesunde Lebensmittel zu verzichten ist nicht so einfach, vor allem, wenn man sich dran gewöhnt hat. Das braucht Zeit.  Wir wollten uns gesünder ernähren, weniger Fleisch und Wurst essen. Das liegt nun schon viele Jahre zurück. Vielleicht sind es schon acht oder zehn Jahre. Wir, das heißt meine Frau und ich, nahmen uns vor, dafür mehr Gemüse und Obst zu essen. Das hatte vor allem gesundheitliche Gründe. Jeder weiß mittlerweile, dass der hohe Fleisch- und Wurstverzehr krank machen kann. Das haben wir auch ganz gut hin bekommen, zudem wir auch die ersten Versuche gestartet hatten, Gemüse und Kräuter selbst anzupflanzen.

Die nächste Stufe, allgemein weniger Tierprodukte zu essen kam, als wir ein paar Bücher über die Massentierhaltung gelesen hatten. Danach war klar, jetzt essen wir nur noch das teure Biofleisch und das nur einmal die Woche. Das war auch kein großes Problem. Biofleisch ist zwar sehr teuer, aber wenn du es nur einmal pro Woche isst, geht es eigentlich. Wir hatten also den klassischen Sonntagsbraten, so wie es früher war.

Der Weg zum Vegetarier oder Veganer ist meistens lang, man stellt das eigene Verhalten immer wieder in Frage.

Übrigens, die Bücher die ich dazu empfehlen kann, habe ich auf der Seite Buchempfehlungen zusammengefasst.

Irgendwann stellten wir uns die Frage, ob die Tiere nicht grundsätzlich ein Recht auf Leben haben, oder ob es ganz natürlich ist sie zu essen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir haben uns für das Leben der Tiere entschieden und ganz auf das Fleisch und die Wurst verzichtet. Fische sind übrigens auch Tiere.

Aber auch damit waren wir dann nicht zufrieden. Mittlerweile könnten wir uns auch Veganer nennen, wenn da nicht ab und zu ein Ei oder ein Stück Käse dazwischen käme. Aber das ist auch nur eine Frage der Zeit, bis wir auch darauf verzichten.

Unser Anbau von Obst und Gemüse hat mittlerweile schon größere Dimensionen angenommen. Es sind ein paar Obstbäume dazu gekommen und ich habe zwei Hochbeete und drei normale Beete angelegt. dort pflanzen wir unser Gemüse an. Damit sind wir beim Konsumverzicht einen Riesenschritt vorangekommen. Trotzdem müssen wir das eine oder andere noch einkaufen. Sich komplett aus dem Garten zu ernähren, ist nicht so einfach und auch immer eine Zeitfrage. Aber selbst wer nur ein paar Kräuter auf dem Balkon anbaut, bewegt sich schon in der richtigen Richtung.

Aber es hat nicht jeder einen Garten oder einen Balkon. Das man in Dorf- oder Hofladen hervorragend einkaufen kann, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Wir kochen grundsätzlich selber, das ist nicht nur gesünder sondern meistens auch billiger. Ein selbst zubereiteter Burger würde ich auf jeden Fall den zu süßen und zu fettigen Burger aus dem Schnellrestaurant vorziehen. Uns schmecken die auch ohne Fleisch. Ungesunde Lebensmittel haben es bei uns immer schwerer.

Ein selbstgemachtes Pesto mit Spaghetti schmeckt deutlich besser, wie ein Fertiggericht in Plastik eingeschweißt. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Chemie in so einem Fertiggericht enthalten ist, vom Zucker ganz zu schweigen. Wenn wir im Frühjahr unseren morgendlichen Spaziergang mit unserem Hund machen, pflücken wir immer die Knoblauchsrauke und den Girsch. Daraus lässt sich ein hervorragendes Pesto machen.

Ein Apfel vom Bauern aus der Region ist tausendmal besser, als ein Bräeburn, der um den halben Erdball transportiert wurde.

Wenn 2017 in der EU die Zuckerquote fällt, werden wir das umstrittene Maiszuckersirup Isoglucose in unseren Lebensmittel und insbesondere in den Fertiggerichten wiederfinden. Das ist noch ein weiterer Grund, die Fertigprodukte im Regal stehen zu lassen. Wir benutzen überwiegend den braunen Rohrohrzucker.

Fazit

Auf ungesunde Lebensmittel können wir verzichten, indem wir die Fertiggerichte, oder noch besser die großen Lebensmitteldiscounter meiden.

Es ist immer gut, Gemüse und Obst dann zu kaufen, wenn es wächst. Wir kochen Gemüse und auch Obst für den Winter wie zu Omas Zeiten ein. Dazu gibt es Einkochautomaten, aber es geht auch im Backofen. Dazu werde ich mal gesondert einen Artikel schreiben.

Es schadet nicht, hin und wieder die Ess- und Kaufgewohnheiten zu hinterfragen und vielleicht bessere Lösungen zu finden. Jede kleine Änderung zählt.

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