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Urban Gardening auf dem Vormarsch

Urban Gardening

Fotograf: Ilona Koglin / pixelio.de

Urban Gardening auf dem Vormarsch

Anders als beim Kleingarten, wo die Gärtner eher ein privates Stück Land bevorzugen, suchen die Gärtner beim Urban Gardening das gemeinschaftliche Gärtnern in der Stadt auf brachliegenden Grundstücken und verwandeln sie in grüne Oasen.

Die Bevölkerung wächst und die Anbauflächen der Landwirtschaft wird kleiner. Damit die Erträge möglichst hoch ausfallen, werden die Felder mit Gülle und Pestizide bespritzt. Die Qualität der Lebensmittel wird dadurch immer schlechter. Die Dreifelderwirtschafft, bei der immer ein Feld brach lag und sich erholen konnte, gehört der Vergangenheit an. /weiterlesen

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen

Fotograf: M. Großmann / Pixelio.de

Streuobstwiesen

Wenn ich von Streuobstwiesen höre, stelle ich mir eine große Wiese vor, auf der verschiedene Obstbäume stehen, die Wiese ist nicht eingezäunt und jeder darf pflücken.

Aber so einfach ist es leider nicht. Die meisten Grundstücke sind im Privatbesitz, gehören der Kirche oder der Gemeinde. Bei Grundstücken, die eingezäunt sind, ist die Sache eindeutig. Ich darf das Grundstück nicht betreten sonst handelt es sich um Hausfriedensbruch. Obstbäume die auf diesen Grundstücken gepflanzt sind, gehören den Grundstückbesitzer. /weiterlesen

Konsumverzicht Teil 2 – Lebensmittel

ungesunde Lebensmittel

Konsumverzicht Teil 2 – Lebensmittel

Hier geht es zu Teil 1

Ungesunde Lebensmittel

Auf ungesunde Lebensmittel zu verzichten ist nicht so einfach, vor allem, wenn man sich dran gewöhnt hat. Das braucht Zeit.  Wir wollten uns gesünder ernähren, weniger Fleisch und Wurst essen. Das liegt nun schon viele Jahre zurück. Vielleicht sind es schon acht oder zehn Jahre. Wir, das heißt meine Frau und ich, nahmen uns vor, dafür mehr Gemüse und Obst zu essen. Das hatte vor allem gesundheitliche Gründe. Jeder weiß mittlerweile, dass der hohe Fleisch- und Wurstverzehr krank machen kann. Das haben wir auch ganz gut hin bekommen, zudem wir auch die ersten Versuche gestartet hatten, Gemüse und Kräuter selbst anzupflanzen. /weiterlesen

Jewgeni Jewtuschenko – Fundstück 2

Jewgeni Jewtuschenko

Fundstück 2 – Jewgeni Jewtuschenko

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Als Fundstück in diesen Monat habe ich das Antikriegsgedicht von Jewgeni Jewtuschenko ausgewählt. Gelesen wurde es von Ben Becker.

Wir leben in einer Zeit, in die der Russe wieder als Feindbild herhalten muss und deutsche Soldaten wieder an Russlands Grenzen stehen. Ich finde das unerträglich. Wir dürfen uns nicht wieder aufhetzen lassen. Das Gedicht von Jewgeni Jewtuschenko sagt alles, die Russen wollen keinen Krieg.

Jewgeni Jewtuschenko

Jewgeni Jewtuschenko wurde 1932 in einem abgelegenen Ort in Sibirien geboren. 1944 siedelte er nach Moskau um. Sein deutschstämmiger Vater Alexander Rudolfowitsch Gangnus dichtete selbst und vermittelte dem Jungen schon früh seine Liebe zur Poesie. Seine Großmutter sorgte dafür, dass der junge Jewgeni den Namen seiner Mutter erhielt, um so Repressalien wegen des deuschklingenden Namen zu vermeiden.

Seinen Durchbruch als Dichter schaffte er 1961 mit den Gedichten „Babi Jar“ und „Meinst Du die Russen wollen Krieg?“ 1999 erhielt er als erster ausländischer Dichter den Walt-Whitman-Preis und hielt auch Vorlesungen an amerikanischen Universitäten.

Ben Becker

Ben Becker dürfte fast jeder kennen. Der Schauspieler und Musiker wurde 1964 geboren und wuchs in einer Schauspielerfamilie auf. Heute lebt er in Berlin. Er hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen, unter ihnen auch der Adolf-Grimme-Preis, den er mit Silber und mit Gold bekam.