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Warum ich nicht mit der Mode gehe.

Mode

Fotograf: Cornelia Menichelli / pixelio.de

Warum ich nicht mit der Mode gehe.

Wir befinden uns auf dem Weg zu einer Postwachstumsgesellschaft, in der nichts überflüssiger ist als die Mode. Ich trete mit diesem Satz wahrscheinlich eine menge Leute auf die Füße. In einer Zeit, in der Konsum der wichtigste Wirtschaftsfaktor ist und Wachstum diese marode Wirtschaft so gerade eben noch zusammenhält, ist es Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen. Deshalb kleide ich mich nicht nach der aktuellen Mode, sondern zweckmäßig, zeitlos und achte auf Qualität.

Der Mode entkommt man nicht, denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode, sagte einmal Karl Lagerfeld. So gesehen ist für mich der Konsumverzicht die neue Mode. Das heißt nicht, dass ich nur in alten Lumpen herumlaufe.

Mit Mode ist nicht nur die Kleidung gemeint, sondern auch alle Veränderungen, die in einer Gesellschaft vonstatten gehen. Ich beziehe mich hier auf die Kleidung.

Über die Bedingungen, unter der die Kleidung hergestellt wird, schreibe ich im nächsten Artikel.

Die Mode mit der ich nicht gehen will, ist zuerst einmal die, die von der Industrie angeschoben wird um Profite zu machen. Jeder sollte das tragen, was ihm gefällt und nicht jeden Trend hinterher laufen. Das, was die Masse bewegt, ist meistens durch die Werbung und den Medien gelenkt. Wer Shoping zur Freizeitbeschäftigung macht, sollte mal über den Sinn des Lebens nachdenken.

Mode als Wirtschaftsfaktor

Kleidung ändert sich natürlich mit der Zeit und das ist auch nicht weiter schlimm. Jeder sollte das anziehen, was ihm gefällt. Aber da gibt es ja noch die Kleidungsindustrie, die jedes Jahr mit einer neuen Mode daherkommt, um mehr verkaufen zu können. Genau mit dieser Mode gehe ich nicht mit. Ich brauche Kleidungsstücke, die mir gefallen, die von guter Qualität sind und nicht nach einem Jahr auseinander fallen. Eine gute Hose muss ein paar Jahre halten und ich muss sie anschließend noch im Garten oder in der Werkstatt tragen können. Ich kaufe deshalb auch lieber Qualität.

Es gibt viele Menschen, die jedes Jahr neue Klamotten haben müssen, weil das für sie auch ein Statussymbol ist. Modisch aussehen ist für viele sehr wichtig. Aber eine Jacken, oder T-Shirts, die gerade mal ein Jahr alt sind und vielleicht nur wenig getragen wurden, sind meistens in einem guten Zustand. Solche Ware wird im Internet oder auf dem Flohmarkt wieder verkauft, um sich ein moderneres Teil zu kaufen.

Gebraucht kaufen

Genau solche Ware kaufe ich. Gebrauchte Kleidung ist auch eine Art Konsumverzicht, denn ich kann nicht komplett auf Kleidung verzichten. Auch Schuhe kaufe ich gebraucht. Ich besitze nicht viel, aber das was ich besitze, hat eine gute Qualität und ich brauche nicht so oft neues einzukaufen. Ich gebe zu, dass das bei Hosen nicht einfach ist, weil man sie anprobieren sollte. Deshalb mache ich auch bei den Hosen eine Ausnahme und kaufe mir die neu. Da gibt es einen guten alternativen Shop und der heißt Manomana. Meine nächste Hose wird definitiv von dort sein. Vom Garn bis zur Naht hergestellt in Deutschland. Im Internet-Shop kannst du deine Maße eingeben und bekommst eine Maßgeschneiderte Jeans. Es gibt einen Laden in Augsburg und auch ein Fabrikeinkauf ist möglich. Du findest alle Informationen auf der Webseite https://www.manomama.de/

Eine andere Alternative ist Wolfgang Grupp mit seiner Firma Trigema. Die Webseite ist https://www.trigema.de/

Fazit

Es heißt ja, „Kleider machen Leute“ und ich muss zugeben, dass da was dran ist, aber es verändert hauptsächlich die äußere Hülle. Sich modisch zu kleiden gibt einem etwas Selbstvertrauen und das Gefühl, jemand zu sein. Da bewegt man sich aber auf dünnem Eis. Wer wirklich etwas für seine Persönlichkeit tun möchte, sollte besser ein gutes Buch lesen,

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